Mauritius Taggecko / Phelsuma g. guiembaui

Wissenschaftlicher Name: 
Phelsuma g. guiembaui
Verfügbar: 
Nicht verfügbar

Kennzeichen:
Dieser zu den mittelgroßen Arten gehörende Taggecko fällt durch seine, im Vergleich zu anderen Arten gedrungene Körperform auf. Die Gesamtlänge erwachsener Männchen beträgt etwa 150 mm. Die Weibchen bleiben mit etwa 120 mm deutlich kleiner; unterscheiden sich jedoch in der Färbung kaum von den Männchen .

Die smaragdgrüne Grundfärbung bietet einen ansprechenden Untergrund für die kräftig rote Flecken- und Streifenzeichnung, die sich bis auf die Schwanzspitze hinzieht. Vom roten Querstreifen auf dem Vorderkopf gehen zwei Dorsolateralstreifen bis an den Schwanzansatz. Von der Kopfmitte aus zieht sich eine rote Linie, die sich in der Mitte des Rückens in Punkte und Flecken auflöst, um sich so bis auf die Schwanzspitze fortzusetzen. Auffällig ist der blaue Nackenfleck, welchen sowohl männliche als auch weibliche Tiere aufweisen. Die Färbung der Unterseite von P. g. guimbeaui ist gelblichweiß.

Lebensraum:
Das Verbreitungsgebiet von P. g. guimbeaui erstreckt sich ausschließlich auf Mauritius. Vorzugsweise halten sich die Tiere an großen Bäumen, wie Kasuarinen, aber auch an Palmen auf. Auffallend ist jedoch, daß die Wohnbäume immer eine recht glatte Rinde aufweisen, was Rückschlüsse auf die Haltung im Terrarium zuläßt.

Wie fast alle Phelsumen liebt auch diese Art reifes Obst; vorzugsweise Banane, welche auch als natürliche Nahrung angesehen werden kann.

Fortpflanzung im Terrarium:
P. g. guimbeaui gehört zu den Eiklebern. Blattachseln oder Hohlräume in Ästen werden gern als Versteck für die Gelege angenommen. Die Eier sind nach einer Inkubationszeit von 60 bis 90 Tagen reif zum Schlupf. Die Jungtiere sind dann ca. 40mm groß und besitzen eine graubraune Grundfärbung mit hellen Punkten. Bis die Tiere gut ans Futter gehen, empfiehlt sich zur Aufzucht die Einzelhaltung. Später kann man sie auch zu mehreren in größeren Behältern gemeinsam aufziehen. Anfangs sind Drosophila ein angemessenes Futter, bis dann kleine Heimchen und Wachsmaden angenommen werden. Grundsätzlich sollten alle Futterinsekten mit einem Kalkpulver (Calcipot D3) eingestäubt werden.