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Öffnungszeiten:Diese Schlange gehört zu den bekanntesten und farbigsten Kletternattern. Es gibt vier Unterarten; die typische Kornnatter (Elaphe guttata guttata) aus dem Südosten der USA zeigt oberseits normalerweise eine orange Färbung mit roter Sattelzeichnung und ein schwarzweißes Schachbrettmuster auf der Unterseite (hellere Exemplare der Unterart aus Südflorida wurden früher als eigene Subspezies - E. guttata rosacea - geführt). Die Jungtiere sind grau oder bräunlich gefärbt und tragen keine auffällige Färbung. Die anderen drei Unterarten, die Graue Kornnatter (E. guttata emoryi), E. guttata intermontana und E. guttata meahllmorum, die im Süden der USA und in Nordostmexiko vorkommen, weisen zumeist eine graue Grundfärbung auf. Kornnattern sind sehr aktive Räuber, die sehr oft zu sehen sind, etwa beim nächtlichen Jagen kleiner Säugetiere auf Farmen oder beim Überqueren von Straßen. Vor allem bestimmte Zuchtformen werden gerne in Terrarien gehalten, z.B. Albinos oder auch Teilalbinos, denen nur das schwarze Melaninpigment fehlt, sowie die sogenannten Schwärzlinge, die kein rotes bzw. orangefarbenes Pigment besitzen.
Verbreitung:
Östliches und mittleres Nordamerika. In unterschiedlichsten Biotopen, z.B. in trockenen Wäldern, Sümpfen, an Bahndämmen und auf Feldern.
Fortpflanzung:
Legt 6-25 Eier.
Ähnliche Arten:
Leopardnatter (Elaphe situla), E. triaspis.
Verhalten:
Die Kornnatter ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier, was jedoch in der kühlen Jahreszeit öfters seine Aktivität in die Morgenstunden verlegt, wobei die Hauptaktivität die Dämmerung ist. Tiere, die zu kühl gehalten werden zeigen deshalb auch im Terrarium oft ein tagaktives Verhalten.
Terrarium:
Das Terrarium (80 x 50 x 80 cm für ein Pärchen) sollte mit einer Heizung ausgestattet sein, die sowohl warme als auch kühle Regionen schafft. Die Beluchtung sollte im Sommer bei ca. 12-14 Stunden und im Winter bei ca. 10-11 Stunden liegen. Das Terrarium sollte mit ausreichend Kletter- und Versteckmöglichkeiten, sowie einem Wassergefäß versehen sein. Der Bodengrund kann aus Buchenholzgranulat bestehen.
Zucht:
Adulte Tiere sollten etwa zwei Monate bei ca. 18°C überwintert werden. Etwa einen Monat nach Beendigung der Winterruhe paaren sich die Tiere. Wieder 4-6 Wochen darauf legt das Weibchen zwischen 10 und 30 Eier, woraufhin nach ungefähr 60 Tagen die ca. 20 cm langen Jungtiere schlüpfen.
Inkubation:
Die Eier bei ca. 25° C zeitigen.