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Öffnungszeiten:Der Grüner Baumpython (Morelia viridis) ist eine mittelgrosse Pythonart. Sie wird zwischen 1,30 und etwas über 2 m lang und ist schlanker als andere Riesenschlangenarten. Im Allgemeinen gelten diese Schlangen als aggressiv.
Die Aru- und Sorong- Varianten bleiben kleiner und sind ruhiger in ihrem Wesen. Die Aru- Variante wird selten grösser als 1,40 m. Der Sorong misst etwa 1,50 m Länge. Besonders angriffslustig sind die Schlüpflinge dieser Pythonart. Sie beissen nach allem was sich bewegt und sehen dann erst nach was sie gefangen haben!
Die Varianten die an die 2 m Grenze ankratzen wie der Biak und der Japen zählen zu den aggressivsten Baumpythons. Man könnte fast meinen mit der Länge nimmt auch die Aggressivität zu! Babies kommen leuchtend gelb, bräunlich, orange oder glutrot aus ihren Eiern geschlüpft. Sie färben sich ab dem 3. Monat langsam um. Der Umfärbevorgang kann bis zu 3 Jahren dauern. Warum der Der Grüner Baumpython (Morelia viridis) juvenilen Alters so leuchtend bunt sind, so ganz anders als die Elterntiere aussehen und was es damit auf sich hat? Da weiss die Wissenschaft keine Antwort darauf.
Ausgefärbte Grüne Baumpythons (Morelia viridis) sind meisst leuchtend grün, oliv oder hellgrün in ihrer Grundfarbe mit weissen oder gelblich- beigen Flecken oder Bändern, oder auch mit blauen Dreiecken entlang der Wirbelsäule geschmückt. Die Farben variieren manchmal sehr stark, je nach Lokalität.
Klima:
Temperatur Tagsüber 25-30 °C, nachts 20-25 °C
Luftfeuchtigkeit 80%
2x täglich sprühen
Nahrung:
Futter Mäuse, Ratten und Vögel
In freier Natur Frösche, Echsen, Kleinsäuger, Vögel
Vorkommen:
Der grüne Baumpython (Morelia viridis) lebt auf Irian Jaja und Papua Neuguinea, auf einige umliegende Inseln und an der Spitze der Halbinsel Australiens Cape York.
Lebensweise:
Der natürliche Lebensraum des Grünen Baumpythons (Morelia viridis) sind die tropischen Regenwälder bis zu 2000 NN (Meter über den Meeresspiegel). Dort lebt der Python ausschliesslich in Sträuchern und auf Bäumen. Nur selten ist er am Boden anzutreffen. Die überwiegend grüne Farbe, die drahtig schlanke Gestalt, die langen Fangzähne und der lange Greifschwanz erlauben die arboricole Lebensweise.
Gut getarnt ruht er am Tage typisch zusammengerollt im Geäst. In der Dämmerung wird er dann aktiv und geht auf Beutefang. Auf seinem Speiseplan stehen kleine Säugetiere, Vögel, Echsen und Frösche. Junge Baumpythons locken ihre Beutetiere mit ihrer pigmentierten Schwanzspitze an. Sie wedeln damit peitschenartig umher und täuschen somit einen Wurm vor, den eine Echse zu erhaschen versucht. Mit der Zeit reduziert sich das Verhalten, beginnend ab den 8. Lebensmonat. Solange das Nahrungsangebot ausreichend ist, kann der Python ein Leben lang auf einem einigen Strauch oder Baum verbringen, er ist relativ standorttreu. Wie die meissten Schlangenarten ist auch der grüne Baumpython ein Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit suchen die Tiere einander und weiten ihr Gebiet aus. Nach mehrmaligen Paarungen trennen sich die Paare wieder und gehen wieder eigene Wege.
Geographische Variabilität:
Der grüne Baumpython (Morelia viridis) ist variabel im Aussehen. So unterscheiden sich die “Inselformen” untereinander und von den “Festlandformen”. Vermutlich kommt es zu den Variablen, weil die Tiere abgegrenzt, sich nicht untereinander vermischen können und im Laufe der Evolution eigene Varianten entstehen. Diese unterschiedlichen Varianten gelten nicht als Unterarten, auch nicht wenn sich die Tiere manchmal sehr deutlich von der Farbe, Grösse, Kopf- und Schwanzform, Verhalten und Haltungsansprüchen unterscheiden.
Festlandformen:
Inselformen: