Ihr Profi für Terraristik & Aquaristik
Öffnungszeiten:Es gibt elf Unterarten dieser Schlangenart. Die Rotseiten-Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis parietalis), die von Kanada bis zum Polarkreis vorkommt, ist am weitesten verbreitet; die Tiere sind an ihrer schwarzen Färbung mit drei leuchtenden gelben Streifen und roten Flecken auf den Flanken zu erkennen. Die Östliche Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis sirtalis) ist olivgrün gefärbt und weist ein schwarzes Schachbrettmuster und hellgelbe Streifen auf. Die Florida-Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis similis) zeigt eine dunkle Färbung mit hellblauen Streifen, während die San-Franzisko-Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis infernalis) weiße, schwarz gesäumte Streifen und rote Flecken auf den Flanken besitzt.
Verbreitung:
USA, Kanada und Nordmexiko. In Süßwasserbiotopen
Fortpflanzung:
Lebend gebährend, 11-23 Junge
Äußere Merkmale:
Die Schlangen haben einen vom Rumpf schwach abgesetzten Kopf und erreichen eine Gesamtlänge von 40 - 130 cm, bleiben im Durchschnitt aber kleiner. Die Grundfärbung dieser schlanken Schlangen reicht von dunklen Grüntönen bis ins Schwarze. Auf dem Rücken ist eine helle Rückenlinie zu erkennen. An den Seiten finden sich zwei Seitenlinien. Der Rückenstreifen ist meist prägnant ausgebildet. Die in der Regel tagaktiven Nattern erbeuten in freier Natur Würmer, Schnecken aber auch kleinere Nager oder Vögel. Neben den vielen Unterarten mit deren Färbung besitzt diese Strumpfbandnatterart auch viele Farbformen wie albinotische, melanistische, anerythristische Formen etc..
Terrarium:
Die Beleuchtung sollte eine Kombination aus UV-Licht und Wärmestrahler sein. Sie erfolgt durch UV Strahler die ebenfalls das Terrarium beheizen können oder entsprechende Leuchtstoffröhren die mit einem Spotstrahler kombiniert werden.
Als Bodengrund sollte man ein Sand-Erde-Rindenmulch-Gemisch verwenden. Der Bodengrund wir ca. 10 cm hoch eingebracht. Die tagaktiven Tiere werden in einem Terrarium mit 100x50x50 cm oder größer gehalten. Die Tagestemperatur von 22-26 °C können nachts auf 18-20 °C abfallen. Sonnenplätze können bis zu 30 °C erreichen. Mit Luftbefeuchter wie Beregnungsanlagen oder Nebler, kann die Luftfeuchtigkeit von ca. 60-80 % erreicht werden. Dabei sollte aber der Bodengrund nicht dauerhaft zu feucht werden. Ein hohes Wasserbecken kann bis zu einem Drittel der Grundfläche einnehmen. In der Terraristik kann den Schlangen ein- bis zweimal Wöchentlich Futter angeboten werden. Als gängige Futtertiere haben sich Guppys, Kardinalsfische oder Goldfische und junge Mäuse bewährt. Die Dekoration besteht aus kräftigen Ästen und Klettermöglichkeiten.
Ähnliche Arten:
Tiefland-Strumpfbandnatter (Thamnophis radix), Berg-Strumpfbandnatter (Thamnophis elegans) und Westliche Streifenstrumpfbandnatter (Thamnophis proximus)
Derzeit bekannte Unterarten: