Großkopfgecko

Großkopfgecko / Paroedura picta

Kategorie:

Beschreibung

Verbreitung und Lebensraum:
Dieser Nachaktive Bodengecko ist im Süden und Südwesten von Madagaskar vorzufinden. Er lebt in trockenen Savannengebieten.

Verhalten und Aktivität:
Da es sich um einen Nachtaktiven Bodengecko handelt, schlafen die Geckos am Tag unter Steinen, großen Holzstücken oder in selbst gebastelten Höhlen.
Nur selten findet man sie bei Sonnenbäder unter der Terrariumlampe. Nachts gehen sie auf Jagd. Ihr Jagdverhalten ist sehr interessant zu beobachten. Haben sie einmal eine Futtertier gesehen, verfolgen sie es so lange bis sie es erwischen, das kann oft sogar in kurze Sprints übergehen.

Ein wichtiger Aspekt ist noch zu erwähnen. Die Geckos besitzen ein ausgeprägtes soziales verhalten, d.h. kleinere Tiere werden von größeren problemlos aufgenommen und sofort umsorgt. Jedoch darf die körperliche Differenz nicht zu groß sein. Sie würden dann das Tier als Beute sehen und höchstwahrscheinlich töten.

Größe:
Diese relativ kleinen Geckos werden nur zw. 12 – 15 cm groß. Wobei die Männchen oft deutlich größer und massiger werden als die Weibchen.

Aussehen:
Die Grundfärbung der Tiere besteht aus den verschiedensten Brauntönen unterbrochen durch weiße bis gelbliche Flecken. Häufig ist auch Kopf bis Schwanz ein Rückenstreifen (Vertebralstreifen) vorhanden, sowie er bei meinen Männchen zu sehen ist.
Wie bei Leopardgeckos unterscheiden sich Jungtiere völlig von Alttieren.

Alter:
Aufgrund der Legefreudigkeit der Weibchen werden diese meist nicht älter als 2 – 3 Jahre. Die Männchen jedoch können bis 5 Jahre alt werden.

Unterbringung:
Das Terrarium mit den Massen 80x40x40 cm ist für ein Männchen mit 2 Weibchen ausreichend. Die Höhe spielt keine so große Rolle, denn die Tiere sind vorzügliche Bodenbewohner. Jedoch sollte eine Rückwand mit rauer Oberfläche vorhanden sein. Es gibt den Tieren Sicherheit und ab und an klettern auch sie gerne herum. Der Bodengrund sollte aus einer 5- 10cm hohen Schicht aus staubfreien Sand bestehen.
Bei der Einrichtung des Terrariums sind dir keine Grenzen gesetzt. Jedoch müssen sie darauf achten, dass genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sein.

Klima:
Das Terrarium sollte eher trocken gehalten werden, wenngleich eine etwas feuchtere Ecke nicht fehlen darf. Diese wird durch tägliches gezieltes Sprühen gewährleistet.
Die Tagestemperaturen sollten zwischen 26°C an der kühlsten und bis 33°C an der wärmsten Stelle liegen. In der Nacht können die Temperaturen auf 21°C – 24°C abfallen.
Tägliches sprühen sollte durchgeführt werden. Am besten erweist sich das Sprühen auf Zierpflanzen , da dort die Feuchtigkeit am längsten gespeichert wird.
Die ideale Sprühzeit ist kurz vor bzw. kurz nach dem sich die Beleuchtung des Terrariums
ausgeschaltet hat.

Ernährung:
Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor um ein dauerhaftes überleben zu ermöglichen.
Am besten erweisen sich Heuschrecken, diese jedoch müssen bei jeder Fütterung mit einem Vitaminpräperat eingestäubt werden. Auf Grund der großen Legefreudigkeit der Weibchen benötigen sie hochwertiges Futter um ihre Nährstoffmängel auszugleichen und das wiederum wird nur durch Präparate erreicht.
Schon sehr schnell wird man ein Gefühl für die richtige Futtermenge herausbekommen. Durch die Übermächtige Produktion an Eiern darf eine Schale mit Kalk genauso wenig fehlen wie eine Schale mit Wasser.
Am besten eignet Kalziumpulver, welches in jedem Zoofachgeschäft erhältlich ist und in einem Schälchen angeboten werden sollte. Die Weibchen lecken das Pulver auf und damit ist die nötige Kalkversorgung, die für den Knochenbau und für die Produktion der Eier benötigt wird, gewährleistet.